Meditation Einführung

Begriff Meditation Meditation und Religion Meditation ohne Religion Affengeschnatter Gehirn Dauerstreß


Der Begriff Meditation

Das Wort Meditation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel „wie Nachdenken über“ oder zur Mitte ausrichten. Die Ursprünge der Meditation liegen zweifelsohne in den (Welt-)Religionen und spirituellen Praktiken. So sind Meditationen in verschiedenen Formen Bestandteil der Buddhismus, des Christentums, des Islams, des Hinduismus und des Judentums. Auch die Gebete im Christentum, im Islam oder anderen Religionen sind im Grunde nichts anderes als Formen der Meditation. Die einigen vielleicht bekannte Zen-Meditation ist beispielweise aus dem Buddhismus hervorgegangen.


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Meditation und Religion

Unsere Sichtweise der Meditation ist losgelöst von religiösen Richtungen. Wir folgen insoweit dem weltlichen Ansatz, der in den letzten Jahren insbesondere von Jon Kabat-Zinn geprägt wurde. Jon Kabat-Zinn hat die Meditation der Neuzeit erheblich mitgeprägt und sie vor allem für den psychologischen und medizinischen Bereich geöffent. Zweifelsohne stammt die Meditation jedoch aus den Religionen, den Weltreligionen dieser Welt.

Christentum, Islam und Judentum: Die Meditation wurde als Gebetsweg angesehen. Ziel war und ist in allen drei großen Weltreligionen die Einswerdung mit Gott. Aus dem Christentum kennt man die Psalmengesänge, das Herzensgebet. Im Judentum gibt es z.B. die Speziallehre Kaballa mit Meditationsanleitungen, die der Schüler von seinem Lehrer erhält. Im Islam werden Koranverse zitiert. Auch die tanzenden Derwische meditieren auf ihre Art und Weise.

Bei den östlichen Religionen (Daoismus, Buddhismus, Hinduismus, Zen) geht es mithilfe von Atem- und Meditationsübungen darum, den Geist zu beruhigen, ihn von Täuschungen und bedrängenden Gedanken zu befreien und am Ende Erleuchtung zu erlangen. Auch die Yoga Philosophie mit ihren Wurzeln im Hinduisms hat weitreichende Meditationselemente, bei den Yoga-Übungen (Asanas), bei Atemübungen (Pranayama) und Konzentrationstechniken.


Buddhakopf im Garten

Meditation ohne Religion

Letzlich ist die Meditation aber von der Religionszugehörigkeit unabhängig. Auch die Schule der Meditation verfolgt den Ansatz, Meditation außerhalb von religiösen, spirituellen und esoterischen Inhalten zu vermitteln. Natürlich kann jeder, der gerne die religiösen Inhalte vertiefen will oder einfach eine spirituelle Atmosphäre mit "Räucherstäbchen und Co." kreieren will, dies tun. Es ist aber für den Erfolg der Meditation keineswegs notwendig. Meditation geht auch ohne Religion.


Meditation ohne Religion




Affengeschnatter im Kopf

Ziel der Meditation ist die Beruhigung und Sammlung des Geistes. Nahezu alle Menschen kennen das: wenn man nicht gerade einer Tätigkeit mit großer Konzentration nachgeht und sich somit in einem Art „Flow-Zustand“ befindet, schießen einem diverse Gedanken durch den Kopf, mal kreuz und quer ,mal in Kreisen. Häufig sind es die unangenehmen Dinge im Leben, die sich derart in unseren Köpfen festbeißen und uns von dem Genießen von ruhigen Minuten oder manchmal auch vom Schlaf abhalten. Eines haben diese Gedanken gemeinsam: sie bringen uns vom eigentlichen Moment, von der Realität, vom Hier und Jetzt weg und katapultieren uns in (meist negative und destruktive) Gedanken über die Vergangenheit oder in Zukunftsängste und Sorgen. Dieser, jedenfalls in der westlichen Gesellschaft, vorherrschende Normalzustand wirkt sich auf den Körper und den Geist als Streß aus, der wiederum auf Dauer den Körper und den Geist schädigt.


Gedanken sind wie Wolken am Himmel Gedanken sind flüchtig und ziehen vorbei




Selbstversuch zum Affengeschnatter

Sofern Sie ihn nicht schon allzu gut kennen, können Sie den inneren Dialog / das Affengeschnatter kurz folgendermaßen testen. Machen Sie kurz die Augen zu und lassen sie sie etwa 3 Minuten geschlossen. Wenn Sie nicht zu einer Minderheit gehören, die sich von Natur aus in einen meditativen Zustand versetzen kann, werden Ihnen jetzt nach und nach immer wieder neue Gedanken durch den Kopf gehen. Sie können Sie ja mal spaßeshalber zählen und nachher bewerten, wieviele der Gedanken überhaupt sinnvoll waren.


Skultpur www.meditationschool.eu

Gehirn im Dauerbetrieb / Streß

Das Gehirn befindet sich in einem ständigen Dauerbetrieb und produziert ständig neue Gedanken. So hat es die Natur auch vorgesehen: das Gehirn soll uns vor etwaigen künftigen Gefahren bewahren und denkt daher immer daran, was möglicherweise passieren könnte. Dies war vor ein paar Jahrhunderten noch erheblich einfacher als heute. Die Einführung der Uhren, neue Technologien (von Telefonen, Faxgeräten etc. bis hin zu den heute üblichen noch schnelleren Kommunikationsformen wie emails, Internet, Twitter, Facebooks, Blogs, Blackberries etc.) und Arbeitsformen haben allerdings dazu beigetragen, daß der "moderne" Mensch einem Dauerfeuer an Reizen ausgesetzt ist, die das Gehirn entsprechend verarbeiten muß. Ob es nun Probleme im Job sind, Zeitungsartikel über die Wirtschafts- und Finanzkrise oder ein anderer Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn. Das Gehirn kann nicht mehr zwischen echten Gefahren für den Körper (wie der Säbelzahntiger in der Urzeit) und den Anforderungen und Gefahrenreizen der Neuzeit unterscheiden. Das Gehirn stellt um auf Alarm und erzeugt körperliche Streßreaktionen. Gefühle der inneren Unruhe, Angst, Ärger, Wut, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, Hilflosigkeit sowie Depression und Burn-Out treten auf. Kurz gesagt: Streß pur. Dieser macht auf Dauer krank.


Mantra - Magische Worte der Meditation Meditieren mit Mantras bindet die Konzentration


Die Lösung heißt Meditation

Es gibt diverse Methoden, um diesem Zustand des Stresses durch ständige (negative) Gedankengänge zu begegnen: sinnvolle Strategien, wie Sport, soziale Beziehungen, gute Bücher, ein guter Film etc. oder auch destruktive: wie übermäßiger Alkoholkonsum, Drogen oder andere Suchtaktivitäten.

Eine weitere sinnvolle und sehr viel tiefgreifendere und sinnvolle Methode um das streßerzeugende "Affengeschnatter" im Kopf zu zähmen, ist die Meditation. Durch die Meditation kommt der Geist zur Ruhe und wird für das Jetzt, für den gegenwärtigen Moment geöffnet (Achtsamkeitstraining).

Insbesondere für die streßgeplagten Menschen mit einem schnellen Lebensstil ist die Meditation von großem Vorteil, da sie eine neue Sichtweise für den gesamten Alltag vermittelt.


Meditation im Himalaya bei www.meditationschool.eu

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