Meditation und der Umgang mit Gedanken


Umgang mit Gedanken beim Meditieren

Gedanken werden während der Meditation immer wieder auftreten. Das ist völlig normal und der Umgang mit diesem Thema ist genau das, worum es sich bei der Meditation dreht. Bei Anfängern wird das Gedankenthema meist stärker sein als bei Fortgeschrittenen. Viele empfinden die auftretenden Gedanken als unangenehm, verheddern sich in den Gedanken oder kämpfen dagegen an. Natürlich ist der Idealzustand, den man bei der Meditation erreichen möchte, die Leere und Ruhe des Geistes. Insbesondere am Anfang des Meditaitonsweges wird sich diese Ruhe allerdings noch nicht einstellen.


Meditation - Umgang mit Gedanken während des Medit


Gedanken laufen lassen beim Meditieren

Daher sollte man Gedanken, wenn sie auftreten, einfach wieder ziehen lassen. Man sollte sich Gedanken wie Wolken vorstellen, die auftauchen, aber auch wieder wegziehen. Wichtig ist nur, daß man sich nicht mit den Gedanken auseinandersetzt, d.h wenn ein Gedanke kommt, z.B. "ich muß nachher noch aufräumen" nicht diesem Gedanken anhaften und ihn in allen Einzelheiten durchdenken, sondern loslassen. Man beobachtet die Gedanken wie aus der Position eines Dritten und läßt sie vorbeiziehen. Man registriert den Gedanken, bewertet ihn aber nicht.



Gedanken wie Wolken vorbeiziehen lassen




Diese Gelassenheit Gedanken einfach ziehen zu lassen und sie nicht zu bewerten, ist offensichtlich keine einfache Aufgabe. Man wird immer wieder mit Gedanken zu kämpfen haben. Die einzige Möglichkeit liegt darin, immer dran zu bleiben, d.h. immer wieder zur Meditation zurückzukehren. Dadurch lernt das Gehirn, die dauernden Gedanken zu reduzieren und nach und nach wird sich mehr Ruhe im Kopf einstellen.


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