Mala - Meditation


Mala-Meditation

Bei der Mala Meditation bedient man sich zur Bindung der Konzentration und der Gedanken eines weiteren Hilfsmittels. Während man bei der Grundübung, der ersten Atemmeditation, nur seinen eigenen Atem zählt, zählt man bei der Mala-Meditation seinen Atem und die Perlen einer tibetischen Gebetskette. Durch das Fühlen, wie die Perlen zwischen den Fingern gleiten und das Zählen der Perlen, bindet man die Gedanken recht zuverlässig, so daß man häufig einfacher zur Ruhe kommt, als wenn man sich nur auf den Atem konzentriert. Ein Mala besteht üblicherweise aus 108 Perlen, die im Buddhismus für die 108 gesammelten Werke Buddhas stehen. Ein Mala kann einfach über das Internet bestellt werden.


Malas helfen bei der Meditation Tibetische Gebetsketten zum Meditieren


Ort der Meditation

Der Ort der Meditation ist jedem selbst überlassen und für diese Meditationsform der Mala-Meditation gibt es keine Einschränkungen. Allgemeine Hinweise finden sich unter Ort der Meditation.





Meditationshaltung

Die Meditation kann wahlweise im Sitzen oder Liegen durchgeführt werden.



Übungsanleitung

Legen Sie sich oder setzen sich bequem an Ihrem Meditationsort hin. Atmen sie tief eine Minute lang tief ein und aus. Jetzt beginnen Sie mit der ersten Meditationsrunde. Zählen Sie ihre Atemzüge von 1-108 und bewegen Sie sich mit den Fingern bei jedem Atemzug um eine Perle weiter. Wenn Sie Zeit genug haben, machen Sie eine zweite oder dritte Runde. Als Variante können Sie die Mala Meditation auch mit der Mantra-Meditation verbinden und das eigene Mantra 108 mal pro Runde wiederholen. Als Taktung empfiehlt sich weiterhin der Atem.



Meditationserfolg

Da der Geist bei dieser Meditationsform stark gebunden wird, ist sie insbesondere auch für Anfänger gut geeignet, die meist noch mit diversen Gedanken während der Meditation zu kämpfen haben.


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