Gehmeditation


Gehmeditation

Die Gehmeditation wird, wie der Name schon sagt, im Gehen geübt. Sie ist ebenfalls für Anfänger gut geeignet und ist häufig weniger anstrengend als das Meditieren im Sitzen, da insbesondere langes Sitzen in Meditationshaltung für Ungeübte schnell im Rücken spürbar ist. Geh- und Sitzmeditation können natürlich auch kombiniert werden. Viele Zen-Meditationen bestehen aus abwechselnden Sitz und Gehmeditationsteilen.


Gehmeditation Meditieren beim Gehen wirkt ausgleichend und entspannend


Ort der Meditation

Man sollte für die Gehmeditation ein wenig Platz haben. Man kann durchaus in einem recht kleinen Quadrat oder Kreis laufen, z.B. um die Couch herum. Man kann natürlich auch draußen im Garten, oder der Terrasse oder (je nach Größe) auch auf dem Balkon eine Gehmeditation machen. Im Park oder draußen in der Natur ist es natürlich noch schöner. Vielleicht sollte man sich dort aber eher einen einsameren Ort suchen, damit man sich nicht ständig beobachtet fühlt.





Meditationshaltung

Man hat eine gerade, aufrechte Haltung. Die Handflächen hält man locker übereinander gelegt vor den Bauch (es werden auch andere Handhaltungen empfohlen, letztlich kann man hier variieren, wie man mag).


Übungsanleitung

Man atmet ganz ruhig. Während dessen hebt man ganz langsam den ersten Fuß ab und setzt ihn eine halbe Fußlänge seitlich des anderen Fußes wieder ab usw. Die Füße stehen damit immer versetzt. Jeweils ist eine Fußhälfte vorn. Das ganze geschieht im Schneckentempo. Ganz langsames abheben/abrollen und wieder auftreten. Die Atumung stimmt man auf das Gehen ab. Bei jedem Abheben eines Fußes atmet man ein, bei jedem nach unten Abrollen atmet man aus. Wenn man zu Hause ist, oder auch am Strand, kann und sollte man diese Gehmeditation barfuß oder in Socken machen. Hierdurch werden die Füße und auch die Fußreflexzonen besser massiert.


Meditationserfolg

Die Gehmeditation lebt natürlich auch von der (am besten) täglichen Wiederholung. Ideal ist - wie anfangs - gesagt, die Kombination mit der Sitzmeditation. Jeder, der meditiert, wird merken, daß dieser Wechsel sehr hilfreich ist, um nicht unnötige Verspannungen, die sich bei der Sitzmeditation aufbauen können, zu vertiefen.


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