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Allgemeine Hinweise

Ort der Meditation und Meditationshaltung

Indisches Meditationskissen

Bevor es losgehen kann mit den eigentlichen Meditationsübungen, sollten Sie bitte noch die folgenden allgemeinen Hinweise zur Meditation lesen. Wir beantworten hier die Fragen: Wo soll ich meditieren (Ort der Meditation), wie soll ich meditieren (Meditation im Sitzen / im Liegen), wie gehe ich mit Gedanken während der Meditation um? Diese allgemeinen Hinweise dienen als Grundlage für alle folgenden Meditationsübungen, sowohl für die Grundübungen als auch für alle Spezialübungen.

Wo meditiere ich am Besten?

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Grundsätzlich kann man an jedem Ort meditieren, sowohl in einer ruhigen schönen Ecke eines Zimmers, als auch bei einem Spaziergang oder sogar in der New Yorker U-Bahn.

Für den Anfänger ist letzteres allerdings nicht geeignet. Meditieren lernt man am besten zunächst an einem ruhigen Ort. Wer möchte kann sich hierzu in seiner Wohnung oder seinem Haus eine Meditationsecke einrichten, z.B. mit Kissen, schönen Gegenständen in Lieblingsfarben, wer es mag mit Kerzen oder Räucherstäbchen, Windspielen etc. Eine Musikanlage mit ruhiger meditationsgeeigneter Musik könnte sich in dieser Ecke auch finden.

Was ist die ideale Meditationshaltung?

Meditationshaltung

Eigentlich kann man in jeder Haltung meditieren. Insbesondere für die beruhigende und zentrierende Meditation empfiehlt sich jedoch eine liegende oder sitzende Position. Aus der asiatischen Welt wird meistens die sitzende Position empfohlen. Für beide Formen ist natürlich lockere Kleidung vorteilhaft. Insbesondere beim Sitzen sollte es nirgendwo drücken oder zwicken, damit man nicht hierdurch gestört wird. Im folgenden stellen wir die Meditation im Sitzen und im Liegen vor. Andere Formen, z.B. die Meditation im Gehen oder beim Joggen stellen wir als spezielle Meditationsübungen vor.

Meditation im Sitzen

Meditationshaltung / Meditationssitz

Sitzhaltung:
Viele kennen vielleicht den Lotussitz, bei dem der rechte Fuß auf dem linken Oberschenkel in der Leiste und der linke Fuß spiegelbildlich auf dem rechten Oberschenkel in die Leiste gezogen wird. Insbesondere Fortgeschrittene im Yoga sind zu diesem Sitz fähig. Es ist aber keineswegs eine Voraussetzung für die Meditation den Lotussitz zu beherrschen. Das einfache Übereinanderkreuzen der Beine oder Sitzen auf den Beinen reicht völlig. Es sollte dabei aber darauf geachtet werden, dass der Rücken gerade ist. Wem der Boden zu hart ist, kann auch ein Meditationskissen oder normales Kissen nehmen. Auch auf einem Stuhl oder Sessel ist die Meditation möglich.

Handhaltung in der Sitzmeditation:
Die Hände sollten in der Sitzposition locker auf den Knien abgelegt werden. Auch hier gibt es zwei Varianten, die man für sich selbst ausprobieren sollte.
Viele Meditationslehrer empfehlen die offene Handhaltung, d.h. den Handrücken auf die Knie legen. Dazu empfiehlt man zur Verbesserung der Fokussierung das Berühren von Daumen und Zeigefinger. Man macht also ein „o“ mit Daumen und Zeigefinger und spreizt die anderen Finger ab. Dieser Handhaltung wird eine offene Ausrichtung des Geistes für äußere Einflüsse zugeschrieben. Der Körper nimmt daher Einflüsse von außen entgegen. Anders die geschlossene Haltung, in der man die Hände auf den Knien mit den Handflächen nach unten ablegt. In dieser Haltung liegt ein geschlossener Kreis vor, man schützt sich vor äußeren Einflüssen. Es ist tatsächlich so, dass viele sich in der einen oder anderen Haltung wohler fühlen, manchmal ist dies aber auch tages- und stimmungsabhängig.

Geschlossene Augen oder offene Augen:
Auch hierüber gibt es verschiedene Ansichten. Wer nicht dazu tendiert, schnell einzuschlafen oder auch gerade nicht müde ist, kann die Augen schließen, insbesondere um sich vor ablenkenden Reizen zu schützen. Hat man jedoch einen ruhigen Meditationsort, an dem sich nicht dauernd etwas bewegt, können die Augen auch geöffnet werden. Viele Meditationslehrer empfehlen auch halbgeöffnete Augen. Man hat also die freie Wahl, was die Frage geschlossene Augen oder offene Augen angeht.

Wenn die Augen geöffnet bleiben, sollte man sich in einem etwa 3 Meter Abstand einen Punkt am Boden suchen und den Blick dahin, also nach unten, richten. Während der Meditation sollte der Blick nicht verändert werden.

Meditation im Liegen

Meditation in der Natur

Meditieren geht meistens auch im Liegen. Keine Frage. Vor- und Nachteil, je nach dem, was man anstrebt ist: man schläft häufig in der Meditation ein. Eigentlich ist das Ziel der Meditation die geistige Ruhe und Zentrierung im Wachzustand, aber nicht das Einschlafen. Wer jedoch Einschlafstörungen hat und diese durch eine Meditationstechnik beheben möchte, sollte das ruhig tun. Die Ziele der Meditation erreicht man langfristig aber nur wenn man in einem entspannten Wachzustand bleibt.

Ein entscheidender Vorteil des Liegens ist, daß man sich einfacher entspannen kann, weil der Körper nichts tun muß und daher keine Muskelanstrengung benötigt wird. Außerdem nimmt man im Liegen den Atem besser war und man kann sich einfach auf die Unterlage, Matratze, das Bett oder das Sofa fallen lassen.

Wie genau sollte man für die Meditation liegen? Idealerweise auf dem Rücken. Die Arme sollten leicht vom Körper abstehen und die Hände geöffnet sein. Die Beine sind leicht V-förmig auseinander, die Füße nach gekippt. Wichtig ist, daß der untere Rücken entspannt ist und auf der Unterlage abgelegt wird. Im Liegen empfiehlt es sich, die Augen zu schließen. Wer die Augen geöffnet halten will, kann dies auch tun. Der Blick sollte jedoch auf einem Punkt ruhen.

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