Startseite | Kontakt + Feedback | Sitemap | Impressum | Disclaimer

Gedanken - Wolken

Gedanken Wolken

Gedanken sind wie Wolken am Himmel

Gedanken sind flüchtig und ziehen vorbei

Bei der Meditation "Gedanken-Wolken" geht es darum, besser mit Gedanken umzugehen. Unser gesamte Allttag ist mit Gedanken durchzogen. Dies ist bei uns Menschen, jedenfalls in der westlichen Welt, der Normalzustand. Häufig sind es nicht nur positive, sondern auch negative Gedanken, die immer und immer wieder in unserm Kopf kreisen. Um gelassener mit seinen eigenen Gedanken umgehen zu können, sollte man sich in der Meditation üben. Man wird nach und nach erkennen, daß Gedanken flüchtig und sehr veränderlich sind. Die Meditation "Gedanken-Wolken" nimmt das Thema unmittelbar auf, denn bei den meisten Meditierenden hört der Gedankenstrom auch während der Meditation nicht auf. Das wird sich vermutlich mit der Zeit ändern. Aber gerade am Anfang bietet es sich an, die Gedanken in die Mediation einzubinden. Wir hatten zum Umgang mit Gedanken auch schon allgemeine Tipps gegeben. Diese finden Sie unter Umgang mit Gedanken.

Ort der Meditation

Der Ort der Meditation ist jedem selbst überlassen und für diese Meditationsform der Gedanken-Wolken gibt es keine Einschränkungen. Allgemeine Hinweise finden sich unter Ort der Meditation.

Meditationshaltung

Die Meditation kann wahlweise im Sitzen oder Liegen durchgeführt werden.

Übungsanleitung

Nun aber zur Meditationsanleitung: 10 Minuten sind für diese Meditation ideal. Die Tageszeit ist egal. Aber vielleicht ist gerade der Abend zum Abschalten die beste Tageszeit:

Setzen Sie sich oder legen Sie sich hin. Halten Sie im Sitzen den Rücken und den Nacken gerade. Versuchen Sie sich zu entspannen. Schließen Sie die Augen leicht und schauen vor sich an den Boden. Die Hände ruhen im Schoß bzw. auf der Unterlage. Atmen Sie ruhig in den Bauch. Lassen Sie etwaige Verspannungen los. Zählen Sie den Atem von 1-10, ohne ihn zu verändern. Taucht ein Gedanke auf, sagen Sie sich einfach "Gedanke" oder stellen sich eine Wolke vor, auf der "Gedanke" steht. Dann kann man die Wolke am Horizont gleiten lassen und irgendwann wird die Wolke wieder aus dem Blickfeld verschwinden. Weitere, neue Gedanken setzt man auf neue Wolken. So lernt man die Vergänglichkeit von Gedanken kennen.

Meditationserfolg

Wenn man diese Meditation regelmäßig übt, wird man mehr und mehr erkennen, wie flüchtig die Gedanken sind. Dadurch relativieren sich die Gedanken auch im Alltag. Gedanken kommen und gehen wie Wolken. Diese Einstellung und Meditation hilft übrigens auch bei Ängsten und Depressionen.